Apotheker wollen PTA weiterqualifizieren
Dass ohne PTA in der Apotheke nichts geht, ist unbestritten. Ebenso, dass PTA mehr Kompetenzen erhalten und entsprechend weiterqualifiziert werden sollen. Die Bundesapothekerkammer (BAK) nimmt sich nun dem Thema an und will die Weiterqualifizierung von PTA vorantreiben.
Im ersten Schritt hat die BAK das Curriculum für die Praxisanleitung verabschiedet, das PTA pädagogisch qualifizieren soll, um PTA-Auszubildenden in den Apotheken die notwendigen beruflichen Handlungskompetenzen zu vermitteln. Außerdem wurde dafür abgestimmt, eine bundesweit einheitliche fachliche Weiterqualifizierung für PTA zu entwickeln. Die BAK soll nach dem Beschluss nun ein Curriculum erarbeiten und die Standards für diese Weiterqualifizierung setzen.
„Wir haben eine Grundsatzentscheidung getroffen“, so BAK-Präsident Dr. Armin Hoffmann. „PTA sind wertvolle Mitarbeitende in den Apotheken. Wir möchten ihnen Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung – verbunden mit einem klar definiertem Kompetenzprofil – in der öffentlichen Apotheke geben. Das stärkt einerseits die Attraktivität des Berufes und fördert andererseits die öffentlichen Apotheken dabei, ihr Dienstleistungsangebot noch stärker auszubauen.“
Die Weiterqualifizierung von PTA ist keine originäre Aufgabe der Apothekerkammern. Deshalb würden Umsetzungsmöglichkeiten in den Ländern unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere der Heilberufs- und Kammergesetze der Länder, und auch unter Einbezug Dritter noch ausgelotet. Erste Eckpunkte der Weiterqualifizierung wurden bereits im März 2026 mit dem BVpta in dem Papier „PTA stärken – Weiterqualifizierung ja, Vertretung nein“ abgestimmt.
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