LED-Truck: Noweda unterstützt Apothekenprotest
Die Apotheken bekommen für den Protesttag am 23. März Unterstützung von der Noweda. Die Apothekergenossenschaft hat einen LED-Truck mit Motiven der Kampagne „Apotheken stärken. Jetzt“ auf Deutschlandreise geschickt.
„Wir stehen zu 100 Prozent hinter den Forderungen der Apothekerschaft“, so Noweda-Chef Dr. Michael Kuck. „Für eine flächendeckende und niederschwellige Gesundheitsversorgung sind die lokalen Apotheken essenziell. Deshalb müssen sie nachhaltig gestärkt werden.“
Dazu nimmt die Noweda die Politik mit ihrer Kampagne in die Pflicht. Im Vorfeld des Protesttages am kommenden Montag hat sich ein LED-Truck auf den Weg durch sieben deutsche Metropolen gemacht. Der Noweda-Truck startete in Berlin und rollte weiter durch Dresden, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Hamburg und München. Dabei wurden Sehenswürdigkeiten wie der Römer in Frankfurt, in Dresden die Semperoper und in München das Siegestor und der Marienplatz angesteuert.
„Apotheken sind Nähe“, „Apotheken sind Akutversorgung“ und „Apotheken sind Notdienst“ sind die Botschaften auf der fünf Meter langen Werbefläche. Die Motive informieren darüber, dass alle 18,5 Stunden eine Apotheke in Deutschland für immer schließt. „Die Erhöhung des Apothekenhonorars ist Voraussetzung dafür, dass die Apotheken wirtschaftlich arbeiten können“, so Kuck.
Protest am 23. März
Am Protesttag machen die Apothekenteams klar, dass der seit 13 Jahren andauernde Honorarstillstand ein Ende haben muss und erinnern Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) an ihr Versprechen. „Gemeinsam müssen wir ein deutliches Zeichen setzen, dass der Koalitionsvertrag zur Erhöhung unseres Fixums zeitnah umgesetzt wird“, so Abda-Präsident Thomas Preis. In Berlin, Düsseldorf, Hannover und München sind zentrale Kundgebungen und Demonstrationen geplant. Zudem wird es in Fulda eine Kundgebung geben, die von den osthessischen Apotheker:innen organisiert wird.
Die Noweda hatte bereits die vergangenen Apothekenproteste unterstützt. 2023 und 2024 hatten sich unter anderem Kolleginnen und Kollegen aus den Noweda-Niederlassungen dem Protest angeschlossen. Im vergangenen Jahr hat die Noweda mit einer Kampagne in Print und Social Media die Politik zum Handeln aufgefordert.
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