Coronaimpfstoff: Kein Regress bei Mehrdosenbehältnissen
Der variantenangepasste Coronaimpfstoff Omikron XBB.1.5 (Biontech) wird nur im Mehrdosenbehältnis ausgeliefert. Ein Regressrisiko haben Impfende nicht zu befürchten, wie das Bundesgesundheitsministerium klarstellt.
Wird Impfstoff aus einem Mehrdosenbehältnis entnommen, erfordert dies einiges an Koordination. Denn wurde das Vial geöffnet, muss der Inhalt binnen zwölf Stunden verimpft werden. Mitunter ein Problem: Denn ein Vial für Erwachsene enthält sechs Impfdosen – der Kinderimpfstoff zehn Einzeldosen. Außerdem ist Omikron XBB.1.5 nach dem Auftauen ungeöffnet für zehn Wochen bei 2 bis 8 Grad innerhalb der Haltbarkeitsdauer von 18 Monaten stabil. Das gilt für die Lagerung und den Transport.
Wird der Inhalt eines Vials nicht innerhalb der vorgegebenen Frist verimpft, könnte ein Regressrisiko drohen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat beim Bundesgesundheitsministerium nachgefragt.
Das BMG habe der KBV mitgeteilt, dass der Bund weiterhin keine Regressansprüche stellen werde, wenn Coronaimpfstoffdosen aus Mehrdosenbehältnissen trotz bedarfsgerechter Bestellung und sorgfältiger Terminplanung verfallen oder nicht verwendet werden konnten.
Was ebenfalls bleibt, ist die wöchentliche Meldung der tagesgenauen Impfdaten.
Das könnte dich auch interessieren
Mehr aus dieser Kategorie
Bundespolizei-E-Rezepte seit Jahresbeginn möglich
Seit rund zwei Jahren ist das E-Rezept verpflichtend. Dennoch sind elektronische Verordnungen weiterhin nicht immer möglich. Stichwort BtM- und T-Rezepte. …
2026 startet mit mehr als 500 Lieferengpässen
Das neue Jahr startet mit 546 Lieferengpässen bei Arzneimitteln. So viele sind derzeit beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) …
Ipalat kommt als Vitaminpastille
Das Ipalat-Portfolio (Dr. Pfleger) bekommt Zuwachs. Der Klassiker mit Extrakten aus der Primelwurzel ist auch als Vitaminpastille mit Vitamin C …












