Technische Probleme: Ausgabe der Impfzertifikate unterbrochen
Die Ausgabe digitaler Impfzertifikate ist am Dienstag wegen technischer Probleme auf der Bundesplattform auch im Saarland ins Stocken geraten. Wie das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mitteilte, konnten zunächst in keinem der vier Impfzentren die entsprechenden Impfzertifikate ausgestellt werden. Auch in den Apotheken läuft es an Tag zwei nicht problemlos. Die Kolleg:innen können zwar die nötigen Daten in die Maske eingeben, aber bei der Erstellung der Zertifikate hakt es.
„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notieren die davon betroffenen Impflinge, sodass Ihnen nachträglich die Zertifikate zugeleitet werden“, hieß es dazu in einer Mitteilung vom Dienstag. Nachteile würden dabei für niemanden entstehen, da sich vollständig Geimpfte wie bisher durch den gelben Impfpass ausweisen können.
Apotheken im Saarland hatten am Montag mit der Ausstellung digitaler Impfzertifikate begonnen. Zunächst hatte es Anlaufschwierigkeiten gegeben, da die Seite des Apothekenportals zeitweise nicht zu erreichen gewesen sei, hieß es vom Apothekerverein. Auch in den saarländischen Impfzentren startete die Vergabe der neuen Impfzertifikate am Montag.
Nach einem holprigen Start läuft auch am zweiten Tag nicht alles rund in den Apotheken, denn das Portal hat Probleme. Während die Dateneingabe reibungslos läuft, hakt es beim Erstellen des Zertifikats. Es ist Geduld gefragt. Nach Aussage von IBM handelt es sich dabei keineswegs um ein Serverproblem – denn mit der Erstellung der PDF-Dateien habe der Server nichts zu tun, wie APOTHEKE ADHOC berichtet. „Das liegt nicht in unserer Hand, weil das Portal vom DAV betrieben wird”, so das Unternehmen. Die Schnittstellen im Hintergrund würden derzeit problemlos funktionieren, wenn es zu Einschränkungen bei der Erstellung der PDF-Dateien komme, dann sei das ein Problem des Portal-Frontends, das wohl durch die akute Überlastung zustande kommt.
Die Menschen sollen nun nach ihrer Erst- oder Zweitimpfung das neue Zertifikat erhalten, teilte das Gesundheitsministerium mit. Geimpfte könnten den zugeteilten QR-Code einscannen und in der CovPass-App oder der Corona-Warn-App als Impfnachweis hinterlegen.
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