Liefercomeback bei Fem7
Theramex kann Fem7 wieder liefern. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das Hormonersatztherapeutikum seit dem 28. September wieder verfügbar sein.
Zum Februar 2018 hat Theramex auch Fem7 Conti von Teva Pharmaceutical Industry Ltd. übernommen. Die Kombi aus Levonorgestrel und Estradiol kommt als Hormonersatztheapie bei Frauen zum Einsatz, deren letzte Monatsblutung mindestens zwölf Monate zurückliegt. Versorgungsprobleme mit einer Komponente der Klebematrix hatten dazu geführt, dass Fem7, Fem7 Conti und Fem7 Sequi in Deutschland seit März 2019 nicht mehr verfügbar waren. Theramex habe seitdem an der Behebung des Engpasses gearbeitet und so war Fem7 Conti ab Januar 2021 wieder lieferbar.
Jetzt kommt Fem7 (Estradiol) zurück in die Apotheken. „Ab 28. September 2021 ist das bewährte Hormonersatztherapeutikum Fem7 50µg wieder in der Apotheke erhältlich“, informiert Theramex in einer Pressemitteilung.
Das transdermale Pflaster zur Estrogen-Monotherapie wird im Rahmen einer kontinuierlichen Behandlung einmal wöchentlich auf die Haut aufgeklebt und kann die mit einem menopausalen Estrogenmangel verbundenen Beschwerden lindern.
Hormonersatztherapie (HET)
Ziel der HET ist es, dem Körper die fehlenden Hormone zur Verfügung zu stellen und so dem Ungleichgewicht entgegenzuwirken. Dabei gilt die Devise: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Zur Verfügung stehen sowohl Mono- als auch Kombinationspräparate als Creme, Tablette, Pflaster oder Injektionen. Monotherapie = Östrogentherapie, Kombinationspräparate enthalten zudem ein Gestagen. Dies ist nötig, wenn die Gebärmutter noch nicht entfernt wurde: Die Kombination ist wichtig, da Östrogen das Endometriumwachstum fördern und die Gabe eines Gestagens das Risiko für eine Endometriumhperplasie reduzieren kann.
Laut Theramex soll das gesamte Fem7-Produktportfolio im Jahr 2022 wieder verfügbar sein, denn Fem7 Sequi soll ab dem zweiten Quartal 2022 wieder lieferbar sein.
Das könnte dich auch interessieren
Mehr aus dieser Kategorie
Hilfsmittel direkt abrechnen: BIG verbreitet „irreführende Informationen“
Keine Kostenvoranschläge: Apotheken sollen apothekenübliche Hilfsmittel direkt mit der BIG direkt gesund abrechnen. Vorausgesetzt, die Apotheke ist Vertragspartner der Kasse. …
Modifizierter Pen: Keine Restmenge bei Mounjaro
Bei Mounjaro (Tirzepatid, Lilly) sorgte das Restvolumen, das nach der vierten Injektion entsorgt werden muss, für Verunsicherungen und Reklamationen bei …
BIG: Hilfsmittel direkt abrechnen
Für apothekenübliche Hilfsmittel zulasten der BIG direkt gesund ist kein Kostenvoranschlag nötig. Ist die Apotheke Vertragspartner, kann direkt abgerechnet werden. …











