Konditionskürzungen: Wie können sich Apotheken Rabatte sichern?
Steigende Energiekosten, sinkende Margen und gekürzte Großhandelsrabatte. Die Treuhand Hannover informiert über die Optionen, die den Apotheken noch bleiben, um die Rabatte zu retten.
„Alle Großhändler haben bei vielen Kunden in den letzten Monaten Konditionskürzungen durchgesetzt“, heißt es von der Treuhand Hannover – Gebühren wurden erhöht oder neu eingeführt oder Rabatte gesenkt. Hier kommen die Tipps, um sich die Marge zu sichern.
Bin ich attraktiv?
Das A und O in puncto Attraktivität sind für die Großhändler und Lieferanten Umsatz, Rx-Packungsmenge und durchschnittlicher Rx-Preis. Eine hohe Packungsmenge und das Erreichen oder gar Überschreiten der vereinbarten Umsatzziele sind Argumente gegen eine Kürzung der Konditionen.
Rx oder Non-Rx?
Führt der Großhandel die Kürzung der Rabatte auf das Rabattgefüge im Rx-Bereich zurück, raten die Expert:innen der Treuhand Hannover, die Kürzungsmaßnahmen auch nur auf den Rx-Bereich anzuwenden und den Non-Rx-Bereich unangetastet zu lassen.
Was kostet wie viel?
Apotheken sollten die Kosten kennen. „Eine Gebühr auf BtM schmerzt zum Beispiel weniger als eine auf Kühlware, weil einfach viel mehr Artikel in die letztere Kategorie fallen“, so die Treuhand Hannover. Falle ein Abzug auf den Umsatz an, sollten davon Hochpreiser und Rabattausschlüsse ausgenommen werden.
Geben und Nehmen
Auch in einer Geschäftsbeziehung ist Entgegenkommen angesagt, und zwar vor allem da, wo es nicht schmerzt. Kann beispielsweise auf eine Tour verzichtet werden oder kommt eine Umsatzverlagerung von Direktherstellern oder Nebenlieferanten infrage? Zudem lohnt es immer, den Markt im Blick zu behalten.
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