Bruchgefahr: Strovac muss zurück
Strovac (Enterobakterienimpfstoff, inaktiviert; Strathmann) wird in verschiedenen Chargen zurückgerufen. Der Grund ist ein Verpackungsfehler.
Strovac wird in Packungen zu drei Ampullen in den Chargen 230601/230301, 230602/230301, 230602/230602 und 230603/230602 zurückgerufen. Durch einen Verpackungsfehler in der Sekundärverpackung sind Spannungen an immer der gleichen Stelle der Ampullen möglich. Durch den Transport besteht eine erhöhte Bruchgefahr vor allem am Ampullenboden.
Apotheken werden gebeten, das Warenlager zu überprüfen und vom Rückruf betroffene Packungen über den Großhandel zu retournieren.
Strovac ist ein bakterieller Impfstoff, der inaktivierte Keime enthält und zugelassen ist zur Vorbeugung und Behandlung wiederkehrender Harnwegsinfekte – vorausgesetzt, der Auslöser des Infektes ist bakteriellen Ursprungs. Strovac kommt als Grundimmunisierung zum Einsatz. Dazu werden drei Dosen im Absatnd von ein bis zwei Wochen verimpft. Ein Jahr später sollte mit Strovac Booster eine Auffrischimpfung verabreicht werden.
Das könnte dich auch interessieren
Mehr aus dieser Kategorie
Kein OTC-Switch: Metamizol bleibt verschreibungspflichtig
Kürzlich tagte der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht. Auf der Tagesordnung stand unter anderem ein Antrag auf einen OTC-Switch für Metamizol zur …
Digoxin: Achtung vor Vergiftungen
Werden Patient:innen mit Digoxin behandelt, heißt es wachsam sein. Denn mitunter droht eine Vergiftung. Digoxin gehört zu den herzwirksamen Glykosiden und …
Metoprolol: Vorsicht in Kombi mit Sulfonylharnstoffen
Metoprolol gehört zu den Mitteln der Wahl bei Hypertonie. Doch der Wirkstoff ist mit verschiedenen unerwünschten Wirkungen verbunden. Vorsicht gilt …











