Multi-Wundpflaster: Compeed erweitert Portfolio
Compeed hat das Sortiment um Multi-Wundpflaster erweitert. Die wasserfesten Hydrokolloidpflaster sind in drei Größen erhältlich und sollen eine schnellere Wundheilung unterstützen.
Compeed steht in erster Linie für Blasenpflaster. Die Hydrokolloidpflaster gehören zu den Schnelldrehern in der Apotheke. Der Vorteil: Feuchtigkeit wird aufgesaugt und der Druck durch Polsterung gelindert. Die Pflaster sind wasserdicht, atmungsaktiv und schützen vor Keimen und Schmutz. Die Pflaster bestehen aus einer selbstklebenden Matrix in die Hydrokolloide eingearbeitet sind. Dabei handelt es sich um quellfähige Substanzen wie beispielsweise gelbildende Polymere, die in Kombination mit dem Wundsekret, das absorbiert wird, ein Gel bilden und so die Wunde feucht halten. Dadurch wird die Wundheilung beschleunigt. Überschüssige Feuchtigkeit kann über die atmungsaktive Oberfläche verdunsten. Eine Sekundärfixierung der Blasenpflaster ist nicht nötig.
Multi-Wundpflaster mit SmartSkin
Außerdem gehören Herpes Patches und seit Kurzem Multi-Wundpflaster mit SmartSkin zum Portfolio. Die Hydrokolloidpflaster sind für Alltagswunden wie Schnittverletzungen, Schürfwunden und Verbrennungen geeignet und sollen zum Schutz vor Infektionen sowie einer schnelleren Wundheilung beitragen.
Erhältlich sind die Pflaster in drei Größen – Finger, mittel, groß – einzeln sowie als Größen-Mix. Die Pflaster fördern eine beschleunigte Wundheilung durch ein optimales feuchtes Heilungsmilieu und bilden eine Schutzbarriere gegen Keime und Schmutz. Die flexiblen Pflaster haften bis zu 72 Stunden und haben eine diskrete und dünne Optik für minimale Sichtbarkeit. Die sterilen Hydrokolloidpflaster können bei Personen ab einem Alter von drei Jahren angewendet werden.
So wird das Pflaster aufgeklebt und entfernt
- Vor dem Aufkleben: Blutung stoppen, Haut reinigen und trocknen und Wundfläche von Cremes und Ölen befreien.
- Achtung, Pflaster nicht auf offene oder infizierte Wunden kleben.
- Schutzpapier vorsichtig abziehen, die Haftseite dabei nicht berühren. Das Pflaster muss mittig auf dem Wund- oder relevanten Hautbereich aufliegen und größer als die Wunde sein.
- Pflaster fest an den Rändern andrücken und so lange auf der Haut belassen, bis es sich abzulösen beginnt.
- Um das Pflaster zu entfernen, sollte es nicht nach oben abgezogen, sondern langsam an der Haut entlang in die Länge gezogen werden.
- Das Pflaster haftet für bis zu drei Tage.
Angriff auf Hansaplast
Seit vergangenem Jahr hat Beiersdorf mit Hansaplast Zweite Haut Schutz Pflaster mit Hydrokolloid-Technologie im Portfolio. In diesem Jahr wurde das Sortiment um eine weitere Größe sowie ein Flüssigpflaster mit Tubenapplikator erweitert. Auch Hansaplast setzt bei Zweite Haut Schutz auf feuchte Wundbehandlung. Diese bietet verschiedene Vorteile. So wird die Wunde beispielsweise vor Keimen und Austrocknung geschützt, ein ideales Wundheilungsmilieu geschaffen, Narben- sowie Krustenbildung vorgebeugt und die Wundheilung beschleunigt.
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