Müdigkeit? Hier lohnt sich ein Blick auf die Leber
„Ich bin in letzter Zeit ständig erschöpft.“ Sätze wie diesen hörst du in der Apotheke fast täglich. Andere Kund:innen berichten über ein Druckgefühl im rechten Oberbauch, Schlafprobleme oder Beschwerden, die sich zunächst nicht eindeutig zuordnen lassen. Genau deshalb wird ein möglicher Zusammenhang leicht übersehen: die metabolische Fettleber. Dabei ist sie alles andere als selten. Schätzungen zufolge ist in Deutschland etwa jede vierte erwachsene Person betroffen.1 Nicht umsonst wird die Erkrankung manchmal als „stille Epidemie“ bezeichnet. Viele Menschen wissen lange nichts von ihrer Fettleber, weil Beschwerden häufig unspezifisch sind oder zunächst anderen Ursachen zugeschrieben werden.
Wenn einzelne Hinweise plötzlich zusammenpassen
Besonders oft tritt die metabolische Fettleber zusammen mit Übergewicht, Typ-2-Diabetes, erhöhten Blutfettwerten oder Bluthochdruck auf. Damit betrifft sie genau die Personengruppen, denen du in der Apotheke regelmäßig begegnest.
Die wenigsten Kund:innen kommen allerdings mit dem Verdacht auf eine Fettleber in die Offizin. Im Vordergrund stehen meist andere Anliegen: ein Rezept für Antidiabetika, Fragen zu Blutdruckmedikamenten oder Unterstützung beim Gewichtsmanagement. Genau hier lohnt sich ein zweiter Blick. Kommen zu einem bekannten metabolischen Risikoprofil Beschwerden wie Müdigkeit, wenig Energie oder ein Druckgefühl im rechten Oberbauch hinzu, kann es sinnvoll sein, auch an die Leber zu denken. Denn in frühen Stadien bestehen oft noch gute Chancen, die Veränderungen rückgängig zu machen. Umso wichtiger ist es, mögliche Warnsignale früh zu erkennen und den Anstoß für eine ärztliche Abklärung zu geben.
Mehr als ein Befund auf dem Papier
Für viele Betroffene stehen nicht Laborwerte oder Ultraschallbefunde im Vordergrund, sondern die Auswirkungen auf den Alltag. Für die Beratung ist deshalb auch interessant, was deine Kund:innen von einer Therapie tatsächlich wahrnehmen.
Wenn Lebensstilmaßnahmen Unterstützung brauchen
Ernährung, Bewegung und Gewichtsreduktion sind die Basis der Behandlung. In der Praxis zeigt sich allerdings häufig, dass langfristige Veränderungen leichter geplant als umgesetzt sind. Entsprechend wünschen sich viele Betroffene Möglichkeiten, die empfohlenen Maßnahmen sinnvoll zu ergänzen.
Hier können essentielle Phospholipide (EPL) eine Rolle spielen. Essentiale® ist ein pflanzliches Arzneimittel mit essentiellen Phospholipiden, das ergänzend zu Lebensstilmaßnahmen eingesetzt wird. Essentielle Phospholipide stabilisieren die Membranen von Leberzellen und unterstützen deren Regeneration.
Spannend für die Beratung:
Eine aktuelle Untersuchung betrachtete neben strukturellen Veränderungen auch Fatigue und Lebensqualität. Erfasst wurden damit Aspekte, die viele Betroffene unmittelbar wahrnehmen und die im HV-Gespräch häufig zur Sprache kommen.
Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Reduktion des Leberfettgehalts* sowie positive Veränderungen bei patientenrelevanten Symptomen.2 Der Blick richtet sich damit nicht nur auf Befunde, sondern auch auf das, was Betroffene tatsächlich spüren.
Was bedeutet das für deine Beratung?
Nicht hinter jeder Müdigkeit steckt eine Fettleber. Treffen jedoch Stoffwechselrisiken und typische Beschwerden zusammen, kann es sinnvoll sein, die Leber als möglichen Zusammenhang mitzudenken. Genau hier kannst du einen wichtigen Impuls setzen: aufmerksam zuhören und gezielt nachfragen. So lassen sich mögliche Zusammenhänge besser erkennen und Gespräche über Lebergesundheit anstoßen. Du kannst Kund:innen bei der Umsetzung von Lebensstilmaßnahmen begleiten und Essentiale® als pflanzliche Ergänzung empfehlen.
Denn manchmal beginnt ein wichtiges Gespräch über Lebergesundheit nicht mit der Leber – sondern mit der Frage, warum jemand seit Wochen keine Energie mehr hat.
Essentiale auf einen Blick
- Pflanzliches Arzneimittel
- Enthält essentielle Phospholipide (EPL) mit 90% Bioverfügbarkeit
- Klinisch belegte Reduktion des Leberfettgehalts*2
- Lindert Symptome einer Lebererkrankung wie Appetitlosigkeit oder Druckgefühl im rechten Oberbauch
1 Roeb E et al. Aktualisierte S2k-Leitlinie nicht-alkoholische Fettlebererkrankung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) – April 2022 – AWMF-Registernummer: 021–025. Z Gastroenterol 2022; 60(9): 1346–1421.
* im Vergleich zu Placebo
2 Stefan N et al. Effect of Essential Phospholipids in Metabolic Dysfunction-Associated Steatotic Liver Disease: A Randomised Phase 4 Clinical Trial. Liver Int 2026; 46(5): e70601.
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