Phishing-Mails im Namen des BMJV
Die Treuhand Hannover informiert über betrügerische E-Mails, die im Namen des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) oder des Bundesamtes für Justiz (BfJ) verschickt werden.
Zum Jahresbeginn sorgten angebliche Zahlungserinnerungen vom Bundeszentralamt für Steuern für Aufsehen. Jetzt laufen weitere Fake-Rechnungen auf, die den Anschein haben, vom BMJV verschickt worden zu sein und häufig fälschlicherweise mit „Staatssekretärin“ unterzeichnet sind. Dies ist laut Treuhand ein Erkennungsmerkmal der gefälschten Nachrichten. Das BMJV hat bereits im Februar über Phishing-Mails informiert, in denen oft falsche Fachbegriffe, Adressen oder Namen verwendet wurden.
Außerdem werden das BMJV-Logo sowie der Flaggenstab missbräuchlich verwendet. So soll den Mails ein offizieller Anschein verliehen werden. In den Nachrichten geht es beispielsweise um angebliche Bußgelder, ausstehende Zahlungen oder dringende gerichtliche Vorladungen. Das Ziel: Den/die Adressat:in zum Anklicken von Links oder zum Öffnen von Dateianhängen zu verleiten.
Die Treuhand appelliert an Apotheken, sich zu schützen und keine Links in verdächtigen E-Mails zu öffnen, keine Anhänge herunterzuladen und keine persönlichen Daten oder Bankverbindungen einzugeben.
Zudem stellt das BMJV klar, niemals per E-Mail zur Zahlung von Geldbeträgen aufzufordern. Offizielle Bescheide werden in der Regel postalisch zugestellt. Bei verdächtigen Nachrichten sollte die Absenderadresse sorgfältig geprüft werden. Die offizielle Mail-Adresse des BMJV: @bmjv.bund.de.
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