Sobrade: Medizinprodukt gegen Sodbrennen
Steigt der Mageninhalt auf, kann es hinter dem Brustbein brennen. Sodbrennen ist schmerzhaft und nervt. Schnelle Hilfe ist gefragt. Neu in den Apotheken ist Sobrade (Pohl-Boskamp). Die Kautabletten mit dem physikalischen Wirkprinzip sind auch in Schwangerschaft und Stillzeit geeignet.
Steigt Magensäure auf, kann die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre gereizt werden. Die Folge: ein unangenehmes Gefühl – Druck und Brennen hinter dem Brustbein.
Sobrade: Das steckt drin
Sobrade Kautabletten sind zum Schutz der Schleimhaut von Speiseröhre und Rachen auf dem Markt und können Symptome wie Sodbrennen, Oberbauchschmerzen und Refluxbeschwerden lindern. Das Medizinprodukt kann zur Behandlung der Symptome der gastroösophagealen Refluxkrankheit – Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre – angewendet werden.
Enthalten sind Xanthan, Carbomer und Natriumhyaluronat. Beim Zerkauen der Tabletten bildet sich im Mund ein gelartiger Schutzfilm, der sich beim Herunterschlucken gleichmäßig über die durch den Reflux gereizte Schleimhaut von Rachen und Speiseröhre legt und haften bleibt. Unter dem Schutzfilm kann die Schleimhaut regenerieren und Beschwerden werden gelindert.
Betroffene können nach jeder Hauptmahlzeit und vor dem Schlafengehen eine Kautablette anwenden – pro Tag sollten nicht mehr als sechs Kautabletten zerkaut werden.
Die Kautabletten mit Pfefferminzgeschmack sind frei von tierischen Bestandteilen, Gluten, Zucker und Lactose.
Sobrade kann auch in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden. In der Schwangerschaft gibt es verschiedene Auslöser für Sodbrennen. Zum einen die Tritte und Bewegung des Babys, die auf den Magen drücken können, sowie der veränderte Hormonspiegel und die wachsende Gebärmutter.
Etwa 56 Prozent der Bevölkerung leiden mindestens einmal im Jahr unter Magen- und Verdauungsbeschwerden. Zu den typischen Beschwerden zählen Übersäuerung, Magenschmerzen und Verdauungsbeschwerden. Ursache ist der Kontakt der gastroösophagealen Schleimhaut mit den Magensäften und anderen Reizstoffen. Dies ist möglich, wenn die Schleimhaut beispielsweise durch Stress, Angstzustände, bestimmte Arzneimittel oder chronischen Alkohol- und Nikotinkonsum geschwächt ist.
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