Natürlicher Faltenkiller: Was steckt in Spilanthol?
Zugegeben, so manche/r von uns würde das Älterwerden gerne aufhalten, vor allem optisch. Anti-Aging-Produkte gehören folglich zu den beliebtesten Kosmetikartikeln – für Frauen und Männer. Während einige Menschen gegen Falten und Co. sogar auf das Nervengift Botox schwören, setzen andere auf sanftere Alternativen. Und hier kommt Spilanthol ins Spiel.
Cremen, klopfen, straffen: Was tut man nicht alles für ein gepflegtes und möglichst faltenfreies Aussehen? Doch früher oder später macht sich trotz aller Mühen die ein oder andere Falte breit. Und das gehört auch irgendwie zum Älterwerden dazu, oder? Trotzdem gibt es zahlreiche Hilfsmittel, um den Fältchen den Kampf anzusagen. Im Trend liegt dabei der Wirkstoff Spilanthol, der auch als „Bio-Botox“ bekannt ist. Doch was steckt dahinter?
Spilanthol wird vor allem aus der sogenannten Jambu-Pflanze oder auch Parakresse gewonnen, die in Südamerika beheimatet ist. Sie erscheint mit gelben, kugelförmigen Blüten mit rotem Zentrum und beinhaltet etwa 1,2 Prozent des natürlichen Betäubungsmittels Spilanthol, das wiederum eine gelblich-ölige Textur besitzt. Ursprünglich wird der Wirkstoff zur Bekämpfung von Kopf-, Zahn- oder Rheumaschmerzen genutzt. Doch inzwischen findet er auch in Sachen Beauty Anwendung, beispielsweise in Kombination mit Hyaluron in Cremes, Seren und Co.
Der Vorteil: Spilanthol soll in die oberen Hautschichten eindringen, die Gesichtszüge beziehungsweise -muskeln entspannen und dadurch Fältchen vermindern, und zwar ohne lähmende Effekte oder ähnliches wie bei Botox. Der Wirkstoff wird nur äußerlich aufgetragen, sodass die Wirkung nicht so lange anhält wie bei Botox. Allerdings kann Spilanthol dadurch auch zur täglichen Pflegeroutine eingesetzt und selbst dosiert werden.
Neben der betäubenden Wirkung des Spilanthols soll Parakresse auch entzündungshemmende Eigenschaften besitzen, die den Heilungsprozess bei Irritationen und Co. fördern. Mehr noch: Die Blätter und Blüten gelten als echte Leckerbissen und werden beispielsweise für Salate genutzt. Beim Zerkauen entsteht dabei ein leichtes Prickel-Gefühl und Mundraum sowie Zunge werden leicht betäubt.
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