KKH-IK inaktiv: Warenwirtschaft zeigt keine Rabattverträge
Seit dem 1. Februar werden in der Lauer-Taxe für das Institutionskennzeichen 102171012 der KKH keine Rabattverträge mehr angezeigt. Dem Vernehmen nach sollen weitere IK betroffen sein. Was bedeutet das für Apotheken?
Wie ein Apothekerverband in Rücksprache mit der ABDATA informiert, wurde das genannte Institutionskennzeichen der KKH – 102171012 Hannover – als inaktiv gekennzeichnet.
Aus Sicht des Verbandes ist für die Apotheke das auf Rezept – papiergebunden und elektronisch – angegebene Kassen-IK verbindlich und somit für die Prüfung von Rabattverträgen und die Auswahl des abzugebenden Arzneimittels maßgeblich.
Das heißt für die Apotheke: Liegen für auf dem Rezept angegebene IK keine Rabattverträge vor, ist für die Wahl des abzugebenden Arzneimittels nach den Vorgaben des Rahmenvertrages zu verfahren und die Abgaberangfolge einzuhalten und eines der vier preisgünstigsten Arzneimittel abzugeben. Fallen diese auch aus, ist dies zu dokumentieren und die Abgaberangfolge weiterhin zu beachten. Seien keine Rabattverträge gemeldet, müssen Apotheken auch keine Retaxationen befürchten, so das Verbändefazit.
Das könnte dich auch interessieren
Mehr aus dieser Kategorie
Wissen to go: Medikationsanalyse mit ChatGPT – erlaubt oder verboten?
Ob Brennen, Jucken oder Stechen – Wer in die Apotheke kommt, braucht neben schneller Hilfe vor allem eines: dein Expertenwissen …
So schützen sich Apotheken vor Retaxationen
Auf das Jahr hochgerechnet verliert fast jede Apotheke einen vier- bis fünfstelligen Betrag durch Retaxationen – darauf weist das Rechenzentrum …
Salbutamol: Import darf abverkauft werden
Ein Engpass wird für beendet erklärt, die Apotheke bleibt auf den bestellten Notimporten sitzen? So soll es nicht sein. Salbutamol …













