Heuschnupfen: Mehr Ausbrüche wegen Luftverschmutzung?
Zwar hat uns die nasskalte Winterzeit hierzulande aktuell noch voll im Griff, für Allergiker:innen ist jedoch bereits Vorsicht geboten. Denn die ersten Pollen sind im Umlauf. Das Problem: Je allergener die Pollen, desto häufiger die Symptome. Ein entscheidender Faktor beim Ausbruch von Heuschnupfen ist die Luftverschmutzung, wie eine neue Studie zeigt.
Hatschi. Dass die Zahl der Heuschnupfengeplagten stetig steigt, ist längst kein Geheimnis. Kaum gelangen Pollen in die Atemwege von Betroffenen, sind allergische Reaktionen vorprogrammiert. Wie schwer diese ausfallen, richtet sich danach, wie viele Allergene aufgenommen werden. Und hier liegt das Problem. Denn die Zahl der Allergene kann durch äußere Faktoren beeinflusst werden. Demnach macht eine hohe Luftverschmutzung Pollen allergener und damit Heuschnupfen-Ausbrüche häufiger und stärker, wie Forschende herausgefunden haben.
Heuschnupfen: Luftverschmutzung beeinflusst Ausbrüche
Von vorn. Etwa jede/r Siebte leidet hierzulande im Laufe seines/ihres Lebens an Heuschnupfen. Städter:innen sind dabei oftmals häufiger und/oder stärker betroffen als Menschen, die auf dem Land leben. Den Grund dafür wollten Wissenschaftler:innen der Universität Krakau ermitteln. Dafür wurden Birkenpollen näher untersucht, die zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen gehören. Die Pollen stammten von sieben unterschiedlichen Standorten, jeweils drei davon in städtischen oder ländlichen Gebieten sowie einer im Wald.
Es zeigte sich: Pollen aus der Stadt enthielten deutlich mehr Allergene als von den anderen Standorten. Grund dafür ist offenbar die Luftverschmutzung. Je höher diese ist, desto allergener die Pollen, denn die Bäume bilden dabei mehr Stressproteine, die ein höheres Allergenitätspotenzial haben. Die Folge: Es kommt zu häufigeren Ausbrüchen von Heuschnupfen bei Allergiker:innen.
Heuschnupfen: Das hilft
Um die Symptome von Heuschnupfengeplagten zu lindern, kommt Hilfe aus der Apotheke – beispielsweise in Form von Cortison-Nasensprays oder verschiedenen H1-Antihistaminika.
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