Akute Atemwegsinfekte: Husten beginnt in der Nase
„Ich bin seit einer Woche erkältet und der Schnupfen hat sich immer weiter verschlechtert. Ich habe Druck in der Stirn und den Wangen, eine verstopfte Nase, die mich nachts wachhält. Jetzt muss ich auch noch ständig husten.“ Dieser Einstieg in das Beratungsgespräch ist ein Klassiker in der Apotheke und verdeutlicht: Bei akuten Infekten der oberen Atemwege ist es wichtig, auch die unteren Atemwege im Auge zu behalten.
Erst Schnupfen, dann Husten
Ein akuter Atemwegsinfekt wird in den meisten Fällen durch Viren hervorgerufen. Durch die verursachte Entzündung der Schleimhaut kommt es zur Beeinträchtigung der Selbstreinigung der Atemwege. Dadurch staut sich der Schleim mitsamt der an ihm haftenden Erreger und führt in den Atemwegen zu typischen Symptomen wie Husten, Schnupfen und Druckkopfschmerzen. Der in den Nasennebenhöhlen und der Nasenhöhle überschüssig produzierte Schleim tropft zudem mitsamt anhaftenden Krankheitserregern auch in den hinteren Rachenraum (Postnasal-Drip). Dies führt nicht nur zu Reizhusten, sondern fördert auch die Ausweitung des Infekts von den oberen in die unteren Atemwege. Zu einer Sinusitis kann dann zusätzlich eine Bronchitis kommen – so wird aus einer Krankheitwoche schnell eine zweite.
Obere und untere Atemwege befreien
GeloMyrtol® forte aktiviert die Selbstreinigung der oberen und unteren Atemwege bei Sinusitis und Bronchitis: Es erhöht die Schlagfrequenz der Flimmerhärchen, verflüssigt zähen Schleim und steigert den Abtransport des Schleims samt anhaftender Erreger.1‑4 Eine randomisierte, placebokontrollierte und doppelt verblindete Studie hat erneut gezeigt: Bereits am vierten Tag der Behandlung trat unter GeloMyrtol® forte bei Patienten mit einer akuten viralen Rhinosinusitis eine signifikant bessere Linderung der Symptome des Major Symptom Scores (Schnupfen, verstopfte Nase, Postnasal-Drip, Kopfschmerzen, Schmerzen/Druck im Gesicht) beurteilt durch den Patienten mit einem Behandlungsvorsprung von mehr als einem Tag gegenüber Placebo ein.5 Insbesondere stach am Ende der Behandlung eine durch den Arzt bewertete signifikante Besserung des Postnasal-Drip hervor.5
Erst Schnupfen, dann Husten: Wenn die Selbstreinigung der Atemwege gestört ist, steigt das Risiko, dass sich ein akuter Atemwegsinfekt ausweitet. GeloMyrtol® forte aktiviert die Selbstreinigung in den gesamten Atemwegen bei Sinusitis und Bronchitis. So behandeln Deine Kunden mit nur einem Produkt Symptome wie Husten, Schnupfen, Druckkopfschmerz und sind schneller wieder fit.
1 Beuscher N et al. 8. Kongress der Gesellschaft für Phytotherapie, Abstractband, 1997:9-10
2 Begrow F et al. Advances in therapy. 2012;29(4):350-358.
3 App EM. In: Entzündliche Erkrankungen des Bronchialsystems. Springer; 2000:27-53.
4 Lai Y et al. American journal of rhinology & allergy. 2014;28(3):244-248.
5 Pfaar O et al. Laryngoscope. 2023;133(7):1576-1583
Pflichttext
GeloMyrtol® forte. Zus.-Setz.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung v. rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl u. rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Sonst. Bestandt.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b. ak. u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren. Gegenanz.: Nicht anwenden b. entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gg. einen d. Bestandt. des Arzneim., b. Säuglingen u. Kindern unter 6 Jahren. Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt. Nebenwirk.: Magen- o. Oberbauchschmerzen, allergische Reakt. (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut o. der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall o. andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen o. Schwindel, In-Bewegung-Setzen v. vorh. Nieren- u. Gallensteinen, schwere anaphylaktische Reakt. Enth. Sorbitol. Pohl-Boskamp, Hohenlockstedt (11)
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