Acetocaustin: Mit Monochloressigsäure schmerzfrei gegen Warzen
Warzen wollen Betroffene so schnell wie möglich wieder loswerden. Eine Möglichkeit, die lästigen Makel zu entfernen, ist Acetocaustin, das in diesem Jahr 70-jähriges Jubiläum feiert.
Die gewöhnliche Warze ist eine gutartige Hautwucherung. Mit etwa 70 Prozent ist die Stachelwarze, die häufigste. Gekennzeichnet ist sie durch eine scharfe Abgrenzung. Die gewöhnliche Warze kann an den Händen und Füßen, aber auch im Gesicht auf der Hautoberfläche allein oder in Gruppen auftreten und ist eher klein, sie ist nur stecknadel- bis erbsengroß. Ihre Oberfläche ist rau und schuppig sowie hart und knotig. Schmerzen verursacht die gewöhnliche Warze in der Regel nicht.
Anders als die gewöhnliche Warze wächst die Dornwarze tief in die Haut und verursacht Schmerzen und kann das Gehen beinahe unmöglich machen. Sie ist meist kein halbkugelförmiges Gebilde, sondern sieht eher eingedrückt aus. Was auch daran liegt, dass sie an der Fußsohle zu finden ist. Das erklärt den Schmerz, denn das gesamte Körpergewicht lastet auf den Füßen und somit auch auf der Warze. Ihre Oberfläche ist stark verhornt und von kleinen schwarzen Punkten gekennzeichnet.
Für Stielwarzen sind nicht Viren die Auslöser. Die gutartigen hautfarbenen Gewebewucherungen sind daher auch nicht ansteckend. Sie können beispielsweise durch ein übermäßiges Wachstum der Fibrozyten entstehen. Stielwarzen sitzen – wie ihr Name verrät – auf einem kleinen Stiel, ragen über die Haut hinaus und können schmerzfrei hin und her bewegt werden.
Egal, um welche Warze es sich handelt – Betroffene wollen sie besser gestern als heute wieder loswerden. Eine Möglichkeit, die lästigen Schönheitsmakel zu entfernen, ist Acetocaustin, das in diesem Jahr 70-jähriges Jubiläum feiert.
Enthalten ist Monochloressigsäure. Damit ist Acetocaustin seit 1956 das effizienteste, schmerzfreie Warzenmittel in der Apotheke. Denn Monochloressigsäure ist die stärkste Säure aller Warzenmittel in der Apotheke.
Das Beste: Es muss nur 1x pro Woche aufgetragen werden und nicht mehrmals pro Woche oder sogar täglich wie andere Mittel.
Im Gegensatz zu der zellzerstörenden Wirkung von Acetocaustin zerstören die sogenannten keratolytischen Stoffe anderer Warzenmittel wie zum Beispiel die Salicylsäure lediglich die Verbindungen zwischen den Zellen untereinander, nicht jedoch die kompletten Zellen. Bei einer Vereisung wird mit Hilfe von flüssigem Stickstoff in der Hautschicht unter der Warze eine Blase erzeugt, die einer Brandblase ähnlich ist. Damit wird die Warze von ihrem Untergrund abgehoben. Dies ist, ebenso wie bei den chirurgischen Verfahren, in den meisten Fällen mit Schmerzen verbunden.
So wird Acetocaustin angewendet
- Kontakt mit Textilien meiden
- Vor der Anwendung die Haut um die Warze herum großzügig mit Vaseline oder Zinksalbe schützen
- Flasche öffnen, dazu die Flasche auf einer stabilen Oberfläche platzieren, die ätzende Flüssigkeit verträgt. Verschluss nach unten drücken und gleichzeitig gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- Kleine Menge der Lösung mit dem Spatel auf die Warze auftragen – dabei die Flüssigkeit nicht abtropfen lassen. Die Lösung nur auf die Warze auftragen und die Warze dabei nicht mehrmals abtupfen.
- Lösung einen Moment lang trocknen lassen und die Warze nicht bedecken.
- Flasche nach der Anwendung schließen – die Flüssigkeit benötigt ungefähr eine Woche, um die obere Schicht der Warze aufzulösen.
Neu als Stift
Zum 70. Geburtstag von Acetocaustin kommt der Warzen Stift in die Apotheken. Enthalten ist ebenfalls Monochloressigsäure, die der Salicylsäure überlegen ist.
Der Stift ist einfach anzuwenden und bietet höchste Sicherheit durch eine blau eingefärbte Lösung. Zudem ist die Anwendung schmerzfrei und schon ab einem Alter von vier Jahren geeignet.
Zum Acetocaustin-Portfolio gehören Warzenpflaster, Warzenlösung 2ml, Warzen Stift, Stielwarzenentferner und Stift gegen Nägelkauen.
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