Haarwachstum dank Zwiebelsaft: Mehr als ein Hype?
Den Wunsch nach vollem, kräftigem und langem Haar hegen viele Menschen. Verschiedene Pflegeprodukte sollen dabei unterstützen. Daneben kursiert auch ein Hype um Zwiebelsaft als Hausmittel für das Haarwachstum. Was es damit auf sich hat, erfährst du von uns.
Eine halbe Zwiebel als „Hauptdarsteller“ – in den Sozialen Medien drehen sich zahlreiche Videos rund um das Gemüse. Denn dieses spielt nicht nur als Hausmittel bei Erkältungen eine entscheidende Rolle und soll beispielsweise in Form von Zwiebelsäckchen auf den Ohren entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Vielmehr soll der in der Knolle enthaltene Zwiebelsaft zudem das Haarwachstum fördern und unter anderem für volleres Haar sorgen. Das zumindest versprechen viele Influencer:innen, die auf TikTok Kuren daraus anwenden oder sich sogar mit halben Zwiebeln die Haare/Kopfhaut einreiben.
Zwiebelsaft soll Haarwachstum ankurbeln
Hauptgrund dafür ist der enthaltene Schwefel, der ein wichtiger Bestandteil von Keratin ist, das wiederum für Wachstum und Kräftigung der Haare verantwortlich ist. Durch das Auftragen auf die Kopfhaut sollen Haarbruch verringert und bereits brüchige Strähnen gestärkt werden. Dafür wird beispielsweise ein Püree aus einer Zwiebel und etwas Honig hergestellt, das dann als Haarkur genutzt wird. Alternativ kann eine Zwiebel gekocht und anschließend der Sud verwendet werden. Und auch ein direktes Einreiben der Kopfhaut mit einer halbierten Zwiebel kommt mitunter ins Spiel. Die damit verbundene Massage regt nämlich zusätzlich die Durchblutung an.
Wie Expert:innen betonen, deuten Studiendaten auch auf eine Förderung des Haarfollikel-Wachstums durch Zwiebelsaft hin. Weiter belegt sei dies jedoch noch nicht eindeutig. Dennoch könne der Saft als natürliche Unterstützung für kräftiger und glänzender aussehendes Haar dienen. Denn Zwiebeln sind zudem reich an Antioxidantien und Flavonoiden und besitzen antimikrobielle, antimykotische und entzündungshemmende Eigenschaften.
Ob und welcher Effekt sich genau durch das Gemüse ergibt, hängt auch vom Haartyp und dem jeweiligen Zustand der Kopfhaut ab. Bei empfindlicher Haut, Entzündungen oder Ekzemen kann Vorsicht geboten sein, um Juckreiz, Brennen und Co. zu verhindern. Zudem sollte der Saft besser verdünnt beziehungsweise mit weiteren Inhaltsstoffen vermischt werden. Hinzukommt, dass die Anwendung teilweise mit einem intensiven Geruch verbunden sein kann.
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