Prävention vor Ort: Hohe Zustimmung für erweiterte Apothekenleistungen
Apotheken bieten einen unkomplizierten und leicht zugänglichen Anlaufpunkt für Fragen rund um die Gesundheit, wobei Prävention und Gesundheitsförderung zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wie Professor Dr. Kai Kolpatzik, Chief Scientific Officer des Wort & Bild Verlags, betont, muss Prävention dort ansetzen, wo sich die Menschen im Alltag ohnehin aufhalten – wofür Apotheken die idealen Voraussetzungen mitbringen.
Dabei können Apotheken weit mehr leisten als die reine Arzneimittelversorgung. Sie haben das Potenzial, als zentrale Anlaufstelle für Prävention und Gesundheitsförderung zu agieren, die gezielt informiert, Orientierung bietet und gesundheitliche Risiken frühzeitig erkennt.
Hohe Bereitschaft
Die Akzeptanz für eine stärkere präventive Ausrichtung der Apotheken ist in der Bevölkerung hoch:
- Erweiterung des Aufgabenbereichs: 76 Prozent der Deutschen befürworten es, dass Apotheken künftig vermehrt Aufgaben in der Prävention und Gesundheitsförderung übernehmen.
- Nutzung präventiver Dienstleistungen: 73 Prozent der Befragten zeigen sich bereit, zusätzliche Angebote wie Versorgungs-Checks und Impfungen direkt vor Ort in Anspruch zu nehmen.
Apotheken verfügen somit über ein großes Potenzial, diese Chance zu ergreifen und sich als verlässliche Anlaufstelle für die Prävention weiter zu etablieren.
Schneller Zugang ohne Terminfrust
Dass Apotheken ein zentraler Schlüssel für eine wirksame Präventionsarbeit sind, bestätigt auch die repräsentative Studie „Gamechanger Prävention“, die der Wort & Bild Verlag gemeinsam mit Haleon durchgeführt hat.
Ein wesentlicher Vorteil liegt in der direkten Erreichbarkeit: 75 Prozent der Befragten schätzen die Apotheke vor Ort als unkomplizierte Anlaufstelle, bei der qualifizierte Beratung unmittelbar und ohne lange Wartezeiten auf Termine zugänglich ist.
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